
Spielzeit 2026
Nach dem Werk von Wilhelm Jacoby / Carl Laufs
In einer Bearbeitung von Fritz Fackel
Philipp Klapproth hat einen ungewöhnlichen Wunsch: Ein einziges Mal möchte er die Insassen einer Nervenheilanstalt aus nächster Nähe erleben. Sein Neffe Alfred soll ihm diesen Wunsch erfüllen – und führt ihn kurzerhand in die Pension Schöller. Was Klapproth nicht weiß: Bei den vermeintlichen Patienten handelt es sich in Wahrheit um ganz gewöhnliche Pensionsgäste mit ihren ganz eigenen kleinen und großen Eigenheiten.
Klapproth ist begeistert. Mit wachsender Faszination beobachtet er die skurrile Gesellschaft und ist schon bald fest davon überzeugt, es tatsächlich mit einer Gruppe von Verrückten zu tun zu haben. Doch was als harmloser Scherz beginnt, entwickelt eine ungeahnte Eigendynamik.
Denn wenig später tauchen einige seiner neuen Bekanntschaften bei ihm zu Hause auf. Plötzlich wird aus dem neugierigen Beobachter selbst ein Gejagter und seine vermeintlich so klare Vorstellung von Normalität gerät zunehmend ins Wanken.
„Pension Schöller“ ist ein turbulenter Komödienklassiker voller pointierter Dialoge, skurriler Begegnungen und aberwitziger Missverständnisse – und zugleich ein augenzwinkerndes Spiel mit der Frage, wer hier eigentlich normal und wer verrückt ist.

